rädler josef karl

(1844 bis 1917)

Rädler wird seit 1893 auf Drängen seiner Familie in mehrere Psychiatrien eingewiesen, wo er um 1897 mit Aquarell- und Temperafarben, sowie farbigen Tinten und Tuschen auf Papier zu arbeiten beginnt. Seine Bilder – ungefähr 400 an der Zahl, die ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod per Zufall aus dem Müll gerettet wurden – sind großteils auf Vorder- und Rückseite bemalt und stellen das Anstaltsleben, Tiere oder Landschaften dar.